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Cancún

Cancún ist eine Stadt im äußersten Nordosten der Halbinsel Yucatan und das Zentrum des Urlaubsgebietes an der Riviera Maya. Ein karibischer Traum.







eine mexikanische "Minute"


Zum ersten Mal hab ich Delfine berührt. Kaum zu glauben, was diese Tiere für eine positive Aura haben. Man fühlt sich in ihrer Nähe einfach nur gut und glücklich. 


Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Ultraschall der Delfine die Hirnströme des Menschen synchronisieren soll. So sind Delfine fähig, mentale Barrieren des Menschen zu brechen.


Ein unvergessliches Erlebnis: Als ich mich bäuchlings ins Wasser legte, stießen mich zwei meiner Delfinfreunde ganz sanft mit ihrer Flaschennase an meinen Fußsohlen an. Der eine links. Der andere rechts. Sie schoben mich an meinen Füßen 50 Meter weit. Vor allem hat mich dabei beeindruckt, dass ich nichts dafür tun musste. Jede Fehlhaltung konnten sie mit ihrer Nasenspitze ausbalancieren. Einfach unglaublich. Ein Moment, der mir ewig bleibt. 


Silvester 2011 am Strand...



Auf der Straße wäre ich diese Harley noch lieber gefahren...


Buenos diiiiaaaaaaass




Sonnenuntergang in der 3.000 ha großen Lagune Nichupté. 


Chitzen Itzá

Sie ist die am besten erhaltene Maya-Stadt und eine der bedeutendsten Stätten der späten Maya-Kultur. Ich war verblüfft, welche Kenntnisse die Mayas in Architektur, Mathematik und Astronomie hatten. Ein bekanntes Beispiel: Sie sagten vor über 1.000 Jahren auf den Tag genau richtig voraus, dass es am 21.12.2012 zu einem Polsprung des Magnetfeldes der Erde kommen wird. Ohne Teleskope. Nur durch Beobachtung. Da ist man sprachlos. Nur interpretiert haben sie es als den Weltuntergang - wie viele Menschen unserer heutigen Gesellschaft auch. 

Die Kukulcán-Pyramide hat 91 Stufen - an jeder Seite. Das ergibt 364 Stufen. Die obere Plattform bildet die 365. Stufe. 1 Stufe für jeden Tag im Jahr. Außerdem wurden die Stufenterrassen so konstruiert, dass sie einen bestimmten Schatten auf die Nordrampe werfen: Kurz vor Sonnenuntergang kann man beobachten, wie sich die "Sonnenschlange" über die 91 Stufen in die Tiefe wälzt. Die Schlange war dem Schlangengott Quetzalcoatl (= Maya-Wort für Kukulcàn) geweiht.

Kukulcán-Pyramide

Bestiegen werden darf die etwa 30 Meter hohe Pyramide seit 2006 nicht mehr - um den Tempel zu erhalten. Und zur Sicherheit der Touristen, nachdem im selben Jahr eine Frau beim Hochklettern ums Leben kam.


Der Ballspielplatz der Maya. Es heißt, die Maya hätten das Fußballspiel erfunden. Allerdings war es weniger ein Spiel. Man durfte nur Hüfte und Schulter verwenden und musste den Kautschukball durch die hoch angebrachten Ringe befördern. Die Sieger wurden hingerichtet und geopfert. Die Götter wollten nur das beste Blut.

Höchst faszinierend ist auch: Wenn man auf dem Spielfeld einen Schrei von sich gibt, hallt das Echo zwischen den Wänden exakt 7 Mal. 7 ist die Glückszahl der Maya.

Ballspielplatz der Maya

Ein weiteres Highlight ist der Schneckenturm (Caracol). Durch dieses astronomische Observatorium legten sie die Umlaufzeit der Venus auf 384 Tage fest. Außerdem waren die Fenster so angebracht, dass die Sonnenstrahlen nur an bestimmten Tagen im Jahr für wenige Sekunden durch alle Fenster schienen und sich in einem definierten Punkt trafen.

Caracol

Schönheitsideale der Maya. Grobe Verformungen der Schädel. Sieht schlimm aus. Aber ähnliche grobe Verformungen des Körpers nehmen auch die Menschen von heute in Kauf, um schöner zu sein.


Relief an den Mauern des Ballspielplatzes


Die Cenote Ik-Kil in der Nähe von Chitzen Itzá. Cenoten sind in der Eiszeit durch den Einsturz von Höhlendecken entstanden und sind mit Süßwasser gefüllt. Sie bilden einen Teil der Unterwasserhöhlensysteme, von denen ganz Yucatan durchdrungen ist. Ik-Kil ist 40 Meter tief und baden ist erlaubt. Sie war  2011 Schauplatz der Red Bull Cliff Diving World Series. Beeindruckend waren für mich die 26 Meter langen, herunter hängenden Baumwurzeln und das riesige Loch im Kalksteinfelsen, an dem das Wasser runtertropft.

Im Nachhinein hätte ich einen Tauchgang in einer der 140 Cenoten auf Yucatan machen sollen. Sie haben kristallklares Wasser mit Sichtweiten von über 100 Meter.






Von Chitzen Itzá zurück nach Cancún (200km), hier durch Valladolid.