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Coromandel Peninsula

Sehr empfehlenswert: Road Trip auf der Coromandel-Halbinsel.

Hot Water Beach

Wir erreichen Hot Water Beach. Hier befinden sich 2km unter der Erdoberfläche 170°C heiße Gesteinsschichten. Wenn kaltes Grundwasser in den Boden sickert, steigt heißes Wasser wieder auf. Direkt am Strand. Man muss nicht lange graben, um das 65°C heiße Wasser zu spüren.


In der Nähe des Tapu Creeks sehen wir Kauri-Zwillinge. Der Kauri ist Neuseelands berühmtester Baum. Zu früheren Zeiten hatte er einen Durchmesser von mehr als 8 Metern. Sein Holz ist äußerst wertvoll. Deswegen gibt es ihn heute kaum noch. Er steht unter Naturschutz und darf nur von den Maoris für rituelle Zwecke gefällt werden. 

Kauri-Baum

Nach 25min Fußweg von der Gemstone Bay kommen wir zur Cathedral Cove. Sehr beeindruckend. Wahrscheinlich der schönste Ort auf der Coromandel-Halbinsel, wenn man den Tag am Strand verbringen will.

Kathedralen-Höhle


Bei schlechtem Wetter kann man eine Felswand an Wurzeln hinaufklettern.


Hahei Beach

Baum in Waiomu


Kirita Bay im Nebel


...und wieder ein Schaffoto.


Kaikoura

Eine meiner Lieblingsstädte in Neuseeland...


Uferpromenade


gestrandeter Baum

Schienen, die ins Meer führen. Erinnerungen an Kaikouras Walfangperiode bis in die 1960er Jahre.



Nach 1,6 Kilometer fällt der Festlandsockel steil ab und erreicht unmittelbar in Küstennähe im Kaikoura-Canyon eine Tiefe von 1.600 Meter. Perfekte Bedingungen für maritimes Leben. Wale, Albatrosse, Seelöwen kann man hier sehen.

Seelöwenbaby beim Mittagsschlaf


Seetang





Schneebedeckte Berge, direkt an der Küste.


Das kann man sich am besten im Whirlpool am Strand bei Sonnenuntergang ansehen...


Milford Sound

Der Weg ist das Ziel - Besser könnte man diesen Satz nicht begründen, als mit einem Road Trip auf dem State Highway 94 nach Milford Sound. Wenn Sie die Möglichkeit haben, nehmen Sie das Steuer in die Hand. Wie schön Autofahren sein kann...

Unterwegs nach Te Anau

Was für ein Schaf! Schwarz. Weiß. Braun. Schwanger. 


Strand am Te Anau-Lake

Wasserflugzeug hinter Eukalyptus-Bäumen

Wir verbringen 1 Nacht in Te Anau und starten frühmorgens...

Handstand im Eglinton-Tal

Herr und Frau Hirsch

Die Sonne geht auf - die Gipfel brennen. 

Mirror Lake

Das Eglinton-Tal wird auch als 'Tal der langen Wolke' bezeichnet. Jetzt weiß ich warum.

Eglinton-Tal

Wir erreichen die wunderschönen Glazialseen...

Fergus-Lake

Alle paar Kilometer bleiben wir stehen. Das muss man auch, wenn man so eine Kulisse vor sich hat. 

Lake Gunn

Einmal subtropischer Regenwald...


...dann wieder zugefrorene Wasserfälle.

zugefrorene Wasserfälle

Auf 1270 Höhenmeter machen wir Halt vor dem Homer-Tunnel. Sonne, Eis und Granit spielen hier besonders gut zusammen. 

Homer-Tunnel

Der Tunnel ist rau. Seine Wände sind unverkleideter Granit, auf der Straße liegt viel Schotter.


Wir erreichen nun "The Chasm" (dt. = Kluft). Hier hat sich der Cleddau-Fluss auf spektakuläre Art und Weise durch den Fels gefressen. 

The Chasm

Auch der Weg zu dieser Kluft ist bemerkenswert. Ich liebe die Vielfalt der neuseeländischen Bäume.


Nach 4 Stunden fühlt es sich so an, als hätten wir bereits alles gesehen. Dann erreichen wir Milford Sound. Stummes Donnern...


Es ist so still. Berauschender Sound.


Mit einem Dreimaster-Segelboot fahren wir hinaus. Jetzt funktioniert mein Glücksbarometer nicht mehr. Es ist soeben gesprengt worden. 


Schiff Ahoi!

Streng genommen ist der Milford Sound aber weniger ein Sund, sondern viel mehr ein Fjord. 

Milford Sound in der Morgensonne

Milford Sound liegt in einer der regenreichsten Gegenden der Welt. Ich blicke mich um. Grinse. Keine einzige Wolke. Seit 8 Monaten habe ich auf meinen Trips immer traumhaftes Wetter, egal wo ich bin. Nicht zu fassen. 


Man kann übrigens auch den Helikopter nehmen...

Mitre Peak (1.692m)

...eine Perspektive, die die gigantischen Albatrosse jeden Tag haben.

Albatrosse

Der Blick vom offenen Meer zur Milford Sound-Pforte. 


Jeder Regenfall erzeugt vorübergehende Wasserfälle. Einige von ihnen erreichen eine Länge von 1.000 Metern. 


Seelöwen beobachten uns

Stirling-Wasserfälle

Steil ist der Fjord. Vor allem bei "The Lion", wo es 1.301m senkrecht nach oben geht. Wir segeln direkt daran vorbei.

The Lion

Das schwere salzhaltige Meerwasser wird von einer Schicht Süßwasser überdeckt, das von den Gletschern in den Fjord mündet.

Harrison Cove

Harrison Cove

Zum Abschied sagt mir ein Seelöwe "Ade!"


Um die bewegten Bilder des Milford Sound für immer in unser Gehirn zu malen, verbringen wir nach unserer Segelfahrt noch weitere 3 Stunden hier. Mit all unseren Sinnen.

Kotuku


Bäume sind bequem. Bäume bieten Schutz. Bäume bieten eine tolle Aussicht. Ich mache es den Tieren nach.


Was alles passiert, wenn man schräge Dinge macht: Ein riesiger Maorifalke landet auf dem anderen Ende des Baumes und leistet mir Gesellschaft.

Maorifalke

Auf der Rückfahrt nach Te Anau...




Das ist keine gewöhnliche Eidechse. Es ist ein Tuatara (Brückenechse). Die Brückenechse gab es schon vor den Dinosauriern auf unserer Erde. Vor etwa 65 Millionen Jahren starb die Spezies gemeinsam mit den Dinosauriern aus. Nur auf Neuseeland konnte sie aus ungeklärter Ursache überleben. Der Tuatara gilt heute als lebendes Fossil. 

Tuatara

Wieder einmal halte ich an. Aus dem Fenster blicke ich auf einen Busch. Dort sitzt ein kleiner Vogel. Folgender - eigentlich absurder - Gedanke kommt: 'Das Einzige was ich heute nicht gesehen habe, ist der vom Aussterben bedrohte Kea-Waldpapagei.' Genau in diesem Moment schlägt ein riesiger bunter Vogel mit seinen Flügeln und landet unmittelbar vor meinem Fenster - und sieht mich an. Kann das wirklich wahr sein? Als hätte ich ihn gerufen... 

Kea-Waldpapagei

Sonnenuntergang am Te Anau-Lake